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Lagerwirtschaft: Software-Lösungen von SOG

Reduzieren Sie Ihre Lagerhaltungskosten mithilfe unserer ERP Software – dank integrierter SOG Lagerverwaltung! Zum einen ist das Zusammenspiel zwischen Verkauf und Einkauf bzw. Disposition elementar für die Liquidität und Entwicklung der Lagerhaltungskosten. Zum anderen ist die Abwicklung im Lager selbst ein maßgeblicher Faktor.

Lagerdefinition vornehmen – Effizienz dank Lager-Software

Jeder Lagerort, wie z. B. das eigene Lager, das Speditionslager oder das Vertreterlager, kann in der SOG Software im Bereich Lagerverwaltung hinterlegt und individuell gesteuert werden. Innerhalb jedes Lagers können Sie wiederum verschiedene Bereiche definieren. Dazu zählen beispielsweise Reserve-, Nachschub-, Pick-, Anbruch-, Wareneingangs- und Versand-Bereich. Diese werden automatisch durch Umlagerungsaufträge mit Waren versorgt.

Lagerplätze für eine chaotische Lagerhaltung oder eine Lagerführung mit festen Lagerplätzen können Sie innerhalb der Lagerorte oder Lagerbereiche definieren und steuern. Bei Bedarf hinterlegen Sie eine automatische Lagerverwaltung, die Ihre Mitarbeiter steuert. Sinkt zum Beispiel die Menge einer Ware im Pick-Bereich unter eine zuvor definierte Anzahl oder Volumen, kann eine automatische Umlagerung vorgeschlagen werden.

Chargen und Partien verwalten

Die Führung von Chargennummern oder Partien ist ein Thema, das nicht nur für den Handel mit Lebensmitteln eine große Rolle spielt. Die Rückverfolgbarkeit von Artikeln wird auch von der weiterverarbeitenden Industrie oder durch neue EU-Verordnungen gefordert.

Mit der SOG Lagersoftware können sowohl Hersteller-Chargen-Nummern als auch interne Partienummern hinterlegt werden. Diese Nummern sind vom Einkauf, über das Lager bis zur Lieferung an den Kunden stets nachvollziehbar. Über eine komfortable Suche erfolgt Ihre Chargenrückverfolgung schnell und transparent.

Stücklisten, Sets oder Displays erstellen

Immer mehr Kunden im Handel haben interne Fertigungen. Einige versenden Sets und Displays. Diese Leistungen ermöglicht Ihnen die SOG Stücklistenabwicklung. Fertigungsaufträge, Set-Bildungen und Display-Bau werden effizient und transparent verwaltet. Bei den Abwicklungen werden alle Termine –Verfügbarkeiten sowie erwartete Wareneingänge – der Beistellartikel, Bauteile, Rohwaren oder Zutaten überwacht und in der Fertigungsplanung berücksichtigt. Eine Einstandspreiskalkulation auf den Artikeln ist obligatorisch.

Veredelungsprozesse (Lohnveredelung) systemseitig abbilden

Eine Vielzahl unserer Kunden bildet Veredelungsprozesse komfortabel mit der SOG Lagerverwaltungssoftware ab. Hierunter versteht man zum Beispiel den Versand der eingekauften Ware an Lohnfertiger, die diese Ware verändern oder konfektionieren. Dies kann das Erstellen eines Fertigproduktes auf Basis Ihrer Rohwaren, das Etikettieren oder das Gravieren sein.

Qualitätssicherungsmaßnahmen und Etikettierung

Ein weiterer Mehrwert der Lagerwirtschaft mit SOG ist die Unterstützung von Qualitätssicherungsprozessen. Gesteuert durch Kennzeichen am Lieferanten und/oder Artikel, können bestimmte Produkte nach Wareneingang zunächst in einen Qualitätssicherungsbereich geführt werden. Dort sind sie bis zur Ausführung der jeweils definierten Maßnahme für die Auslagerung gesperrt. Ein anderes Beispiel ist die Preisauszeichnung oder Etikettierung für Kunden: Sie erfolgt auf Basis eines Kundenkennzeichens automatisch. Während oder nach der Kommissionierung startet sie den Druck der Etiketten mit Barcode. Diese und andere Steuerungsmethoden in der Qualitätssicherung hinterlegen Sie selbst. Die ERP Lagerwirtschaft-Software schlägt diese in den einzelnen Prozessen des Lagers automatisch vor.

 
Stücklisten: Fertigung, Sets und Displays

Die Abwicklung von Fertigungsaufträgen und die Verwaltung von (mehrstufigen) Stücklisten ist heute ein fester Bestandteil für Unternehmen im Handel, ebenso das Konfektionieren von Sets und Displays.

Die SOG Lagersoftware bietet verschiedene Abwicklungsarten mit Stücklisten: Fertigungsaufträge, Zusammenstellungen, Displays, Zubehör und Sets. Definieren Sie in der SOG Software, ob Sie diese Produkte für das Lager fertigen (Fertigungsaufträge) oder die Waren mit der Bereitstellung zusammenführen wollen (Verkaufs-Stücklisten ohne Fertigungsaufträge).

Alle Termine der Beistellartikel, Bauteile, Rohwaren oder Zutaten werden durch das System überwacht und in der Fertigungsplanung berücksichtigt. Die Terminprüfung betrachtet automatisch den Lagerbestand, reservierte Mengen und erwartete Mengen von Bestellungen an Lieferanten. Die Wiederbeschaffungszeit jedes Artikels fließt ebenfalls in die Planung mit ein.

Nach dem Erzeugen eines Fertigauftrags für das Lager erfassen Ihre Mitarbeiter eine Fertigmeldung für die Entnahmemengen und die benötigte Zeit. Ebenso verfahren sie mit geplanten Auslieferungen. Die Fertigmeldung fließt, wenn gewünscht, in die Lagerbewertung ein.

Die Einstandspreiskalkulation auf den Artikeln ist je nach Produkt im Hintergrund einzeln hinterlegt. Sie wird bei Bedarf permanent neu kalkuliert.

 
Partie- und Chargenverwaltung mit Rückverfolgung

Die SOG Software für die Lagerverwaltung integriert eine detaillierte Chargen- und zusätzliche Partieverwaltung (Lot). Geben Sie dem Lieferanten bei Bedarf interne Partienummern vor, die er neben seiner Hersteller-Chargennummer führen soll.

Chargeninformationen hinterlegen und verwalten

Im Handel erfolgt die Chargenhinterlegung mit der Warenvereinnahmung. Diese Abwicklung ist im SOG ERP komfortabel möglich. Außerdem können, je nach Branche, zusätzliche Informationen wie interne Partie- und Wareneingangsnummern, MHD, Verfalls- und Herstellungsdatum, Volumen und Verpackungsgewicht sowie Zertifikate hinterlegt werden.

Der Handel ist in einigen Branchen sowie beim Verkauf bestimmter Artikel dazu gezwungen, eine vollständige Chargenrückverfolgung zu gewährleisten. Die kaufmännische Software von SOG bietet Ihnen auf Knopfdruck eine komfortable Nachvollziehbarkeit Ihrer Lieferungen und Ihres Warenempfangs. Ebenso können Sie diese Ergebnisse exportieren oder Aktionen aufsetzen.

Chargenzuweisung vornehmen

Die Chargen können nach verschiedenen Auslagerungsstrategien spezifischen Aufträgen oder Sendungen zugewiesen werden. Unter anderem sind folgende Strategien möglich:

  • Fifo (First in first out)
  • direkte Zuordnung von Chargen im Verkaufsauftrag (bei Direkt- und Streckengeschäften oder im Broking-Geschäft)
  • Belieferung von Chargen an Kunden mit bestimmten Chargenkennzeichen
  • Zusendung von Chargen direkt aus dem QS-Bereich (ohne Prüfung)
  • Lagerhaltung optimieren

Jede Charge kann in Ihr Logistikkonzept überführt werden. Lagern Sie beispielsweise Artikel-Chargen – falls Sie Lagerbereiche und -plätze mit unserer ERP Software automatisch führen wollen – mit oder ohne Einlagerungsvorschläge ein. Jeder Mitarbeiter ist stets in der Lage nachzuvollziehen, wo sich die Ware befindet und welchen Status sie hat.

Bei der Kommissionierung werden dem Lageristen der Lagerplatz (ggf. im Lagerbereich) sowie die Chargennummer zur Entnahme vorgeschlagen. Alternativ können Warenentnahmen auch ohne Vorschlag der ERP Software durch die Lageristen erfolgen. Weitere Möglichkeiten sind in der generellen Steuerung Ihrer Lagerorte denkbar, insbesondere durch den Einsatz der funkgesteuerten SOG Lagerverwaltung.

Dokumente an Chargen zuweisen

Sie können per Drag & Drop Dokumente oder Dateien zu Chargen hinzufügen. Diese Dokumente können Zertifikate, Ursprungszeugnisse, Gutachten, Veterinärzertifikate, Baupläne, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Bilder sein. Die hinterlegten Dateien stehen Ihnen für den E-Mail-Versand, den Ausdruck zu anderen Belegen oder zur Einbettung in eine PDF-Datei zur Verfügung. Weitere Informationen zu Dokumenten erhalten Sie im Punkt Dokumentenmanagementsystem.

Zoll-Informationen aus der Lagerwirtschaft-Software abrufen

Sofern Sie ein Zolllager führen, werden Zollinformationen vom SOG System an den Chargen vorgehalten. Dazu zählen unter anderem Kennzeichnungen wie:

  • verzollt
  • unverzollt
  • Ursprungsland
  • Zoll-Basispreis
  • Präferenzzollsatz-Kennzeichen
  • Zolltarif

Sie können Zolleingangs- und -ausgangslisten erzeugen oder die Daten zwecks Zollanmeldung an eine ATLAS-zertifizierte Lösung übertragen.

 
Individuelle Lagerdefinitionen erstellen

Die SOG ERP Software bietet jedem Kunden individuelle Möglichkeiten zur Einstellung der Lagersteuerung. Diese kann je nach Logistikkonzept prozessbezogen angepasst werden. Das Justieren von Automatiken und anderen Verfahrensabläufen ist jederzeit möglich, sodass die Lagerhaltungskosten permanent gering gehalten werden können.

Lagerorte festlegen

Jedes Unternehmen führt einen oder mehrere Lagerorte. Diese werden in unserem System mit der Möglichkeit einer individuellen Lagersteuerung hinterlegt. Legen Sie verschiedene Orte an und lassen Sie diese automatisch in der Software verwalten. Mögliche Lagerorte sind unter anderem:

  • eigenes Lager direkt am Verwaltungsbereich
  • eigenes Lager mit anderem Standort
  • Speditionslager
  • Konsignationslager (Lager des Kunden)
  • Vertreterlager
  • Showroom
  • Streckenlager
  • Filial-Lager
  • Lagerbereiche definieren

Legen Sie innerhalb der Lagerorte Lagerbereiche wie Wareneingang, Qualitätssicherungszone, Reserve, Nachschub, Pick, Versand oder Tiefkühl fest, die automatisch in Ihre Prozesse eingebunden werden.

Die Steuerung in der Warenwirtschaft-Software kann es vorsehen, dass Sie ab bestimmten Mengen oder einem bestimmten Volumen im Pick-Bereich automatische Nachschubsteuerungen nutzen. Sie erstellt dann Umlagerungsvorschläge, sodass die gut erreichbaren Pick-Plätze stets voll sind.

Haben Ihre Kunden volle Verpackungseinheiten wie Kartons oder gar Paletten bestellt? Vermeiden Sie das Leerräumen Ihres Pick-Bereichs und lassen Sie vorzugsweise aus dem Nachschubbereich auslagern. Der Pick-Bereich steht somit weiterhin für kleinere Auftragsmengen zur Verfügung. Dies ist ein Beispiel aus vielen strategischen Einstellungen, von denen Sie in Ihrem Lager profitieren können.

Lagerplätze im System benennen

Als kleinste Einheit definieren unsere Kunden Lagerplätze oder Lagerfächer. Dies können nicht nur physische Lagerplätze wie Regalboden, Regalfach, Regalreihe oder Platz bzw. Bereich auf dem Lagerboden sein. Jeder Lagerplatz ist einem Lagerbereich zugeordnet und erhält dadurch eigene Steuerungsmöglichkeiten.

Alle Lagerplätze werden optisch mit Lagerplatz-Nummern (mit Buchstaben) ausgestattet. Sie können durch Nutzung von Barcodes über die funkgesteuerte SOG Lagerverwaltung wegeoptimiert in die Prozesse Einlagerung, Umlagerung, Inventur, Warenausgang und andere eingebunden werden.

 
Automatisierte Lagerverwaltung

Dank der individuellen Lagerdefinition legen Sie Ihr persönliches Grundkonzept für die physische Lagerstruktur und das Zusammenwirken der Lagerorte, Lagerbereiche und Lagerplätze fest. Dieses Zusammenspiel wird durch eine voll- oder teil-automatisierte Lagerverwaltung kostensenkend gewährleistet.

SOG Lagerwirtschaftssoftware unterstützt Lagerprozesse

Unsere ERP Software kann Ihre spezifischen Logistikprozesse einheitlich und effizient unterstützen bzw. steuern. Unter anderem ist die Abbildung verschiedener Prozesse wie Wareneingang, Wareneinlagerung, Qualitätssicherung, Umlagerung, Bereitstellung, Preisauszeichnung bzw. Etikettierung und Versand möglich.

Wareneingang und Wareneinlagerung

Nach Prüfung der eingehenden Ware unterstützt der Einlagerungsprozess feste Lagerplätze, die am Artikel hinterlegt sind. Diese Lagerplätze werden auf einem Einlagerungsbeleg vorgeschlagen oder auf Scannern mit SOG LVS angezeigt. Alternativ können Waren chaotisch vorgeschlagen oder manuell auf Sicht vom Lageristen bestimmt werden.

Einige Artikel dürfen nicht zusammen oder an Fenstern gelagert werden (Kerzen und Lampenöl). Andere sollen aufgrund ihres Gewichts nur auf speziellen, verstärkten Lagerplätzen eingelagert werden. Solche und weitere individuelle Steuerungen sind ebenfalls in der SOG Software für die Lagerwirtschaft möglich.

Sollten an Ihren Artikeln Kennzeichen einer internen Qualitätssicherung hinterlegt sein, so werden diese in einen Qualitätssicherungsbereich gebucht. Dadurch werden wiederum die Mengen für Auslieferungen geblockt. Die blockierte Menge wird mit Umlagerung automatisch für Auslagerungen freigeben. Weitere Leistungen zum Prozess entnehmen Sie bitte dem Punkt Qualitätssicherungssicherungs- und Preisauszeichnungsprozesse.

(Automatische) Umlagerung

Erzielen Sie durch computergestützte Nachschubsteuerungen je nach Kundenwunsch und Logistikanforderung zeitliche Einsparungen. Ihr Lager kann so organisiert werden, dass pro Lagerbereich – zum Beispiel Pick, Nachschub und Reserve – automatische Umlagerungsvorschläge erzeugt werden. Zuständige Lageristen führen diese dann zu bestimmten Zeiten durch. Diese Umlagerungsvorschläge betrachten auch die anstehenden Kommissionierungen. Somit wird höchste Effizienz im Zusammenspiel zwischen Nachschubsteuerung und Bereitstellung gewährleistet.

Ein Beispiel:

Die SOG Lagersoftware überprüft die Mengen oder das Volumen in einem Lagerplatz. Sie schlägt Umlagerungen vor, sobald eine vorher festgelegte Menge bzw. Volumen unterschritten wird. Neben der automatisierten Umlagerung besteht ebenfalls die Möglichkeit, Umlagerungen auf Sicht (ungeplant) durchzuführen. Das heißt, wenn Ihre Lageristen Lagerplätze sichten, können sie selbst entscheiden, diese von einem anderen Lagerplatz mit der gleichen Ware nachzufüllen.

Möglichkeiten der Kommissionierung

Die kaufmännische Software von SOG unterstützt verschiedene Strategien – je nach Zielgruppe und Lagerstruktur unserer Kunden.

  • Einzelkommissionierung

    Es erfolgt eine Bereitstellung pro Auftrag. Dies kann über Packzettel (Rüstschein, Pickzettel) oder funkgesteuerte Scanner erfolgen. Die Führung des Lageristen ist nach Lagerbereichen und Lagerplätzen wegeoptimiert.

  • Multi-Auftrag-Kommissionierung

    Über das funkgesteuerte Lagerverwaltungssystem SOG LVS (scannerbasiert) können Sie mehrere Aufträge parallel kommissionieren. Die Führung des Lageristen erfolgt auch hier wegeoptimiert. Diese Verfahrensweise wird von Kunden eingesetzt, die im B2C-Bereich tätig sind oder kleine Aufträge in der Lager-Leitstand-Liste für diese Multi-Auftrag-Bereitstellung freigeben.

  • Sammellieferscheine

    Einige Ihrer Kunden bestellen mehrmals täglich. Die Kundenaufträge können bereits nach Auftragserfassung und Freigabe einzeln gepackt werden. Zu einem durch Sie bestimmten Zeitpunkt können diese einzelnen internen Packzettel im Versand zu einem einzigen Lieferschein zusammengefasst werden. Der Bezug zu jeder einzelnen Bestellung ist im Lieferbeleg möglich.

Weitere Strategien, wie beispielsweise die Bereitstellung mit Übergabepunkten, sind ebenfalls möglich. Sprechen Sie uns gern auf Ihre spezifischen Anforderungen an.

 
Qualitätssicherungs- und Preisauszeichnungsprozesse ernst nehmen

Unternehmen im Handel werden von ihren Kunden in der Regel stark im Preis und in der Erfüllung individueller Kriterien bewertet. Zwei Kriterien sind die Qualität der Ware sowie der Kundenservice, der sehr vielschichtig betrachtet werden muss. Beispiele sind geforderte Preisauszeichnungsprozesse oder die kundenindividuelle Etikettierung von Artikeln und Versandstücken.

Qualitätssicherungsprozess individuell steuern

Sie können Qualitätskennzeichen selbstständig in unserer Software für die Lagerwirtschaft hinterlegen. In den Prozessen der SOG ERP Software werden diese berücksichtigt.

Qualitätskennzeichen sind an gewünschten Artikeln, Lieferanten oder Kunden zu hinterlegen. Hier ein Beispiel: Sie haben Lieferungen eines Fernost-Lieferanten, der immer wieder Ware mit Mängeln versendet. Bei Waren dieses Lieferanten werden im Wareneingang die Artikel automatisch auf ein gesperrtes Qualitätslager gebucht. Hier finden die tatsächlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen statt. Die Ergebnisse können bei Chargennutzung direkt dem Wareneingang hinterlegt werden.

Arbeiten Sie ohne Chargen, können Sie die Ergebnisse auch am Artikel hinterlegen. Sie dienen später zu Zwecken der Recherche oder Nachvollziehbarkeit. Mit einem Umlagern aus dem QS-Bereich ist die Ware sofort für die Auslieferungen der hinter dieser Menge liegenden Reservierungsmenge frei.

Andere Qualitätssicherungsmaßnahmen sind beispielsweise für Lebensmittel, Rohstoffe und Chemikalien, das Prüfen der Ware im Labor und Hinterlegen der Prüfberichte an den Chargen. Diese Informationen sind wichtig für den Verkauf: Einige Kunden wünschen ausschließlich Ware, die bestimmten Kriterien entsprechen. Der Verkauf hat darauf zentral Zugriff und kann die Chargen fest reservieren.

Preisauszeichnung und kundenspezifische Etikettierung

Die SOG ERP Software enthält Funktionen, mit denen Sie etikettieren können. Entweder erstellen Sie selbst kundenindividuelle Etiketten über SOG Forms (Formulareditor) oder Sie geben diese bei uns in Auftrag. Der Designwunsch Ihres Kunden kann exakt abgebildet werden, ebenso wie relevante Stammdaten zu den Artikeln. Häufig gewünschte Informationen sind die unverbindliche Preisempfehlung (UVP), eine kundenindividuelle Artikelnummer, Teilenummer und EAN (GTIN) sowie Barcodes (1-D, 2-D, QR-Code), Artikelkurzbezeichnung, Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD).

Mit der Lieferfreigabe und dem Bereitstellungsauftrag können für die zu kommissionierenden Artikel Etiketten gedruckt werden. Der Druck kann durch den Scan eines mit einem Barcode versehenen Etikettendruckers, manuell oder automatisch mit der Freigabe des Auftrages erfolgen. Im Versandbereich kann der Etikettendruck ebenfalls durchgeführt werden.

 
Stichtags-, Stichproben- oder permanente Inventur

Wählen Sie innerhalb des SOG Lagerwirtschaftssystems zwischen unterschiedlichen Inventurarten:

  • permanente Inventur
  • Stichtagsinventur
  • Stichprobeninventur

Permanente Inventur

Mit der permanenten Inventur wird der Aufnahmezeitraum äußerst kurz gehalten und der gesamte Inventurzyklus in mehrere Aufnahmen zerlegt. So wird der Lieferverkehr für das Lager zwischen den Aufnahmen nicht unterbrochen. Die Inventur erfolgt über Lagerplätze oder Lager-Bereiche (keine Reservierungen, geplante Ein- und Auslagerungen). Mit SOG LVS (funkgesteuertes Lagerverwaltungssystem) erfolgen die Zählungen problemlos per Scanner.

Stichtagsinventur

Die Stichtagsinventur unterscheidet sich von der permanenten Inventur darin, dass für sie eine Zählliste erzeugt wird. Somit erfolgt eine körperliche Aufnahme innerhalb eines Inventurzyklus. Bei einer Stichtagsinventur enthält die Zählliste alle Artikel, die durch verschiedene Mitarbeiter in den Lagerbereichen abgearbeitet werden können – durch Einsatz von ausgedruckten Zähllisten oder über Barcode-Scanner und das funkgesteuerte Lagerverwaltungssystem SOG LVS.

Vor Erstellung einer Inventurzählliste müssen alle Einkaufsbelege von eingelagerten Waren gebucht werden. Warenlieferungen aus Einkaufsbelegen sind ebenfalls abzuarbeiten. Erst dann erzeugt die SOG Lagerverwaltungssoftware eine Zählliste. Im Anschluss kann die Abwicklung im Lager – Wareneinlagerung und Warenausgang – normal erfolgen, sodass die Zählungen jederzeit durchgeführt werden können.

Stichprobeninventur

Unternehmen – insbesondere im technischen Handel – mit vielen kleinteiligen Artikeln wie Schrauben, Dichtungen und Sicherungsringen setzen eine Softwarelösung zur Stichprobeninventur ein. Die kaufmännische Software von SOG unterstützt diese Anbindung in bestehenden ERP Projekten.

Inventurabschluss

Nach dem Erfassen oder dem Import einer CSV-Datei der Zählpositionen und dem Abschluss erfolgen die Bestandskorrekturen (Inventurkorrekturen). Viele SOG Kunden erfassen Inventurabwertungen. Diese werden bei saisonalen Artikeln oder Produkten, die länger nicht im Lager bewegt wurden, ausgeführt.