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Materialwirtschaft

Gegenstand der Materialwirtschaft ist die Verwaltung, Planung und Steuerung von Materialbewegungen (Waren)

innerhalb eines Unternehmens sowie
zwischen Unternehmen und seiner Umwelt.

In diesem Sinn koordiniert die Materialwirtschaft den Warenfluss zwischen Lagern sowie Lieferanten und Kunden. Im Rahmen der Wertkette (Value Chain), im Handel auch Lieferkette (Supply Chain) genannt, wird die Materialwirtschaft der Beschaffung und Distribution (inkl. Lagerhaltung) zugerechnet. Damit ist sie als Teil der Eingangs- bzw. Ausgangslogistik zu sehen, also jenen Teilen, denen in der Lieferkette besondere Beachtung geschenkt wird.

Materialwirtschaft-sog

Aufgaben der Materialwirtschaft

Die Aufgaben der Materialwirtschaft sind vielfältig. Oft werden sie als Schnittstellen oder Überschneidungen mit anderen Unternehmensbereichen bezeichnet. Außerdem werden sie unterschiedlich gewichtet. Da es bislang keine einheitliche Definition gibt, können ihre Funktionen mehr als Aufgabenkatalog verstanden werden. Dies gilt auch für die konkrete Umsetzung im Unternehmen, denn ob und in welchem Umfang die Materialwirtschaft Aufgaben übernimmt, hängt letztendlich vom jeweiligen Unternehmen ab.

Ganz allgemein sind bei Handelsunternehmen die Bereiche

Beschaffung (Einkauf, Beschaffungsmarktforschung) und
Logistik (Lagerung, innerbetriebliche Logistik, Distribution)

Gegenstand der Materialwirtschaft. Der dritte Bereich, der zur Materialwirtschaft gezählt wird, die Produktion, entfällt bei Handelsunternehmen. Ob daher im Handel von einer integrierten bzw. total integrierten Materialwirtschaft gesprochen werden kann, wie es viele wissenschaftliche Definitionen vorsehen, muss allerdings für die Beschreibung der Aufgaben der Materialwirtschaft nicht geklärt werden.

Einkauf

Der Einkauf umfasst den Bedarf an Waren. Dieser orientiert sich an der Nachfrage am Absatzmarkt. Dabei sollte der ermittelte Bedarf den tatsächlichen weder über- noch unterschreiten. Wird der Bedarf als zu hoch ermittelt, entstehen erhöhte Lagerkosten. Bei verderblichen Waren kommt es zum Verlust des eingesetzten Kapitals. Außerdem fallen zusätzliche Kosten für die Entsorgung an. Wird der Bedarf als zu gering ermittelt, kann dies zu Lieferengpässen führen.

Beschaffungsmarktforschung

Primärer Gegenstand der Beschaffungsmarktforschung ist die Analyse des (Beschaffungs-)Marktes sowie das Auffinden von neuen Lieferanten. Diese können beispielsweise bessere Vertriebskonditionen bieten, qualitativ hochwertigere Waren anbieten oder zuverlässiger liefern.

Lagerung und innerbetriebliche Logistik

Die Lagerung ist eine Kernkompetenz der Materialwirtschaft, denn die vorhandenen Lagerkapazitäten sollten optimal ausgelastet sein. Außerdem muss eine hohe Lieferbereitschaft, beispielsweise an die verschiedenen Verkaufsstellen, gewährleistet sein. Im Rahmen der innerbetrieblichen Logistik sollten keine Lieferverzögerungen, die mit Wartezeiten verbunden sein können, entstehen.

Distribution

Im Unterschied zur innerbetrieblichen Logistik werden im Rahmen der Distribution die Waren an den Kunden geliefert. Auch hier muss die Lieferung störungsfrei sein. Kann dies nicht gewährleistet werden, können beispielsweise Imageschäden und Abnehmerverluste die Folgen sein.

Software-Lösungen für die Materialwirtschaft

Unabhängig davon, welche Funktionen der Materialwirtschaft zugeteilt werden – im Zusammenspiel sind die ineinandergreifenden Aufgaben äußerst komplex. Bei Geschäftsbeziehungen mit dem Ausland erhöht sich die Komplexität sprunghaft. Daher bieten sich Software-Lösungen an, zum Beispiel die SOG Software. Die ERP der SOG Software setzt an den zentralen Punkten der Materialwirtschaft im Handel an:

Einkauf / Import
Verkauf / Export
Versand
Lagerverwaltung
Controlling

Der Bereich E-Commerce (Marktplatzhandel und Onlinehandel) ist dabei in die SOG Software integriert. Für den Handel auf Marktplätzen werden Beschreibungen, Bilder und Preise übernommen. Die Anzahl der verfügbaren Waren wird in Echtzeit dargestellt. Im Onlinehandel bestehen Schnittstellen zu verschiedenen Onlineshops, sodass auch hier mit einer Software-Lösung gearbeitet werden kann.