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08.01.2020

Wie die Digitalisierung den deutschen Handel beeinflusst

Die Digitalisierung im Handel ist in vollem Gange. Es ist eine Herausforderung, der sich heute die gesamte, weltweite Wirtschaft stellen muss, um im Wettbewerb nachhaltig bestehen zu können. Auch für den deutschen Handel ist die Zeit gekommen, die Digitalisierung als die Chance zu sehen, die sie tatsächlich ist.

Wo der Handel bei der Digitalisierung heute steht?

Die Digitalisierung ist ein Prozess. Den Start der digitalen Transformation legt die Einführung des spezifischen, auf die individuellen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmten ERP-Systems, von dem insbesondere die Bereiche Vertrieb, Marketing und Kundenbeziehung profitieren.

Da die Unternehmensbereiche im laufenden Betrieb nur Schritt um Schritt an die neuen Anforderungen angepasst werden können, ist die richtige Digitalstrategie entscheidend.

  • Oft fehlt dem Handel noch immer der richtige Ansatz, um die Digitalisierung zu einem Erfolg werden zu lassen. Nach einer Studie der GfK verlieren Brands in Deutschland jährlich im Durchschnitt 30% Ihrer Bestandskunden. Dies bedeutet auch den Verlust wertvoller Marktanteile. 90% des Mediabugdets wird für Neukundengewinnung investiert, wobei 75% der Neukunden nur ein einziges Mal kaufen. Der Grund dafür liegt nicht nur in der gesteigerten Mediennutzung und dem Multichannel-Verhalten, sondern vor allem in der Vielfalt an Vergleichsmöglichkeiten, die für eine Steigerung der Untreue sorgt.
  • Eine stringente Digitalstrategie, mit Einbeziehung der Stammkunden, hat größere Chancen auf den Erfolg, denn Bestandskunden sind nicht nur lukrativer. Sie sind Empfehlungs-Multiplikatoren, die das Wachstum des Unternehmens fördern und seine Stabilität sichern können.

Wie erfolgversprechend sind Onlineshops und Marktplätze?

Nach einer Umfrage von B2B E-Commerce Konjunkturindex sehen 43% der Unternehmen noch immer einen großen Handlungsbedarf im Bereich der Digitalisierung, 60% konnten durch Digitalisierung von Vertrieb und Marketing ihr Bestandskundengeschäft bedeutend ausbauen. Dabei geben 84% der Befragten an, bereits Marketing- und Vertriebsprojekte angesetzt zu haben. 86% nutzen schon einen eigenen Onlineshop und 80 % sorgen sich um die wachsende Abhängigkeit von den Marktplatzbetreibern.

Es ist zu erwarten, dass die Relevanz von Marktplätzen in den nächsten Jahren stark zunehmen und sogar zum Branchenstandard werden wird.

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Digitalisierung im Handel beginnt häufig im Vertrieb

Der klassische Außendienst gehört heute noch –  neben dem eigenen E-Shop und den Marktplätzen – zu den aussichtsreichsten Vertriebswegen. Auch hier hat sich die Digitalisierung den Weg gebannt, denn die Unternehmen haben heute die unterschiedlichsten technischen Möglichkeiten, den Außendienst auszustatten, damit die Angestellten ihre Arbeit noch effektiver und gezielter durchführen können.

So händigen viele Manager ihren Team-Mitgliedern moderne digitale Endgeräte. Mit deren Hilfe kann der Mitarbeiter – über das ERP – auf die wichtigen Informationen – wie Bestellhistorie, Kundendaten, Zahlungsdaten oder Sales-Materialien – in Echtzeit zugreifen, um alle Fragen der Kunden sofort kompetent und umfassend zu beantworten.

Digitalisierung im Handel – Fazit

Um mit der voranschreitenden Digitalisierung im Handel Schritt halten und dem Kunden stets den vollen Service und das komplette Einkaufserlebnis bieten zu können, ist es wichtig, alle Informationen und Prozesse im Unternehmen zu digitalisieren. Die Digitalisierung erhöht die Durchlaufzeiten, verringert die Fehlerquellen und hilft bei der Standardisierung, der Organisation sowie der Automatisierung.

Ist das ERP optimal auf alle Unternehmensbereiche angepasst, wird abteilungsübergreifend eine einheitliche Datenbasis geschaffen, die den administrativen Aufwand erheblich verringert und die Produktivität bedeutend erhöht.

Unser Beraterteam steht Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.

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